Hirnleistungstraining
Kognitive Beeinträchtigungen und deren weit reichende Folgen sind für den
gesamten Rehabilitationsprozess oft von entscheidender Bedeutung. Durch ein
meist inhomogenes Klientel, welches unterschiedlichste Zielsetzungen und
dementsprechenden therapeutischen Bedarf hat, ist es schwierig einen
adäquaten Therapieplan aufzustellen.
Das neuropsychologisch orientierte Hirnleistungstraining stellt hohe
Anforderungen an die therapeutischen Kompetenzen. Denn weder handelt es sich
um ein reines Bearbeiten von Zettel- und Stiftaufgaben, noch um das sture
Absolvieren von tollen Computerprogrammen.
Eine den heutigen Erfordernissen angepasste Kognitionstherapie verlangt viel
therapeutisches Fingerspitzengefühl, die Anwendung der aktuellen
Erkenntnisse der Lerntheorie, und nicht zuletzt eine klientenzentrierte Methodik.
Unser Therapiekonzept für das Hirnleistungstraining
Training und Therapie von Aufmerksamkeit, Exekutive Funktionen, Gedächtnis.
Orientierung am aktuellen Stand der Forschung über lerntheoretische Erkenntnisse und deren Auswirkung im Therapiealltag
- Selbstinstruktionstraining nach Meichenbaum
- Neurotraining nach Verena Schweizer
- Tests: z. B. Syndrom-Kurz-Test (SKT), standardisierte Linksche Probe, Rivermead Behavioural Memory Test (RBMT), Qik-Test (mit Continous Performance Test)
- Adäquater Einsatz von Computerprogrammen wie z.B. Rehacom, Cogpack, Lifetool, Easylearnsoft (Senso-X) und anderer geeigneter Therapiemittel
